Temporäre Lerngruppe (TLG+)
Temporäre Lerngruppe+ (TLG+)
Gemeinsam Perspektiven entwickeln und neue Wege gehen
Die Temporäre Lerngruppe+ (TLG+) ist ein Unterstützungsangebot der Helene-Lange-Schule in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt für Schüler:innen, die im Schulalltag zeitweise eine intensivere pädagogische Begleitung benötigen.
Manchmal können persönliche Belastungen, Schwierigkeiten im sozialen Miteinander, Konzentrationsprobleme, Überforderung oder Herausforderungen im Klassenverband dazu führen, dass Schüler:innen zusätzliche Unterstützung brauchen. Die TLG+ bietet ihnen einen geschützten Rahmen, in dem sie zur Ruhe kommen, neue Strategien entwickeln und wieder mehr Sicherheit im Schulalltag gewinnen können.
Unser Ziel ist es, Schüler:innen individuell zu stärken und ihre weitere schulische Entwicklung positiv zu begleiten. Dabei stehen insbesondere die Stabilisierung von Lernfreude und Konzentrationsfähigkeit, die Strukturierung des Schulalltags, die Stärkung eines positiven Selbstbildes sowie die Entwicklung sozialer Kompetenzen im Mittelpunkt. Langfristig möchten wir die Jugendlichen dabei unterstützen, erfolgreich am Regelunterricht teilzunehmen und ihren Schulabschluss zu erreichen.
So sieht die TLG+ im Schulalltag aus
Die Schüler:innen besuchen die TLG+ an zwei Tagen pro Woche für jeweils drei Unterrichtsstunden. Die Gruppe besteht aus maximal fünf Jugendlichen, sodass eine intensive und individuelle Begleitung möglich ist.
Von den insgesamt sechs Wochenstunden sind drei Stunden dem sozialen Lernen gewidmet. Hinzu kommen jeweils eine Stunde Deutsch, Mathematik und Englisch. Die übrige Unterrichtszeit verbringen die Schüler:innen weiterhin in ihrer Regelklasse. Begleitet werden sie durch eine Sonderpädagogin und eine pädagogische Fachkraft.
Individuell begleiten – gemeinsam entwickeln
Die Aufnahme in die TLG+ erfolgt nicht isoliert, sondern als gemeinsamer Prozess. Zunächst wird der Unterstützungsbedarf durch Gespräche und Hospitationen eingeschätzt. In einer Hilfekonferenz beraten Schule, Jugendamt, Sorgeberechtigte, Schüler:in und ggf. weitere beteiligte Fachkräfte gemeinsam über eine mögliche Aufnahme.
Anschließend werden individuelle Ziele und konkrete nächste Schritte vereinbart. Während der Teilnahme stehen wir in engem Austausch über die Entwicklung der Schüler:innen. Nach einem vereinbarten Zeitraum wird gemeinsam ausgewertet, ob die Unterstützung weiterhin notwendig ist oder die vollständige Rückkehr in den Klassenverband begleitet werden kann.
Die TLG+ versteht sich damit nicht als dauerhafte Alternative zum Regelunterricht, sondern als zeitlich begrenzter Unterstützungsraum: individuell fördern, persönliche und soziale Kompetenzen stärken und gemeinsam neue Perspektiven für einen erfolgreichen Schulalltag entwickeln.
Ansprechpartnerinnen
TLG+ A: Isabelle Hübscher, Sonderpädagogin
TLG+ B: Milena Mayer, Sonderpädagogin
Pädagogische Begleitung: Lisa Brockhaus, Schulsozialarbeiterin



